Unsere AWO Übergangseinrichtung Elbersroth

Die Übergangseinrichtung Elbersroth versteht sich als gemeindenahe Einrichtung zur gesellschaftlichen Wiedereingliederung psychisch kranker und psychisch behinderter Menschen.

Unsere Übergangseinrichtung setzt sich zum Ziel, unsere Bewohner durch unser Therapieangebot die Wiederherstellung bzw. Erhaltung der Fähigkeiten zu einer möglichst selbständigen Lebensführung sowie zur adäquaten Wiederein­gliederung ins Arbeitsleben zu ermöglichen.

  • Zielgruppe

    Wir nehmen Personen auf, die psychisch erkrankt sind und deren Fähigkeiten zur Bewältigung eines selbständigen Lebens in unserer Gesellschaft durch die Erkrankung verloren gingen oder stark eingeschränkt sind. Es soll die Bereitschaft bestehen sowie eine gewisse Aussicht, durch Training lebenspraktischer und sozialer Fähigkeiten eine selbständige Lebensführung wiederaufzunehmen.

    Der Personenkreis umfasst Erwachsene mit einer seelischen Behinderung, die wegen ihrer Behinderung der Hilfe in einer besonderen Wohnform mit Tagesbetreuung bedürfen.

    Aufgenommen werden Menschen mit folgenden Diagnosen:

    • (chronischen) Schizophrenien
    • Psychosen
    • Depressionen
    • Impuls- und Affektivstörungen
    • Angst- und Zwangsstörungen
    • Persönlichkeitsstörungen
    • Doppeldiagnosen (Psychosen und Sucht), wenn die Suchtproblematik nicht im Vordergrund steht
  • Aufnahme & Finanzierung

    Um bei uns aufgenommen zu werden, sind vom Bewerber bzw. dessen gesetzlichem Vertreter (Betreuer) die vollständigen Aufnahmeunterlagen einzureichen. Im Rahmen eines persönlichen Vorstellungsgesprächs wird besprochen, ob und wann die Aufnahme in unserer Übergangseinrichtung möglich ist. 

    Voraussetzung für die Aufnahme in der Übergangseinrichtung ist das Vorliegen einer schriftlichen Kostenübernahmeerklärung des zuständigen Sozialhilfeträgers oder eine Bankeinzugsermächtigung bei Selbstzahlern.

    Nicht aufnehmen können wir Personen mit akuten psychischen Erkrankungen, schweren körperlichen Einschränkungen, Menschen, die intensivere pflegerische Betreuung benötigen, sowie Personen mit einer akuten Drogenabhängigkeit.

    Die Finanzierung der Fachleistung erfolgt in der Regel durch die überörtlichen Träger der Sozialhilfe (z.B. Bezirk Mittelfranken). Die Unterbringung und Verpflegungskosten werden durch die Bewohner finanziert.  Bei Bedarf tritt der Sozialhilfeträger mit Gewährung von Grundsicherung und ggf. Wohngeld zur Sicherung der Kosten ein.

  • Therapeutische Angebote

    Unsere Übergangseinrichtung bietet mit einer Tages- und. Wochenstruktur ein therapeutisches Milieu, in dem unter beschützenden und überschaubaren Bedingungen in den verschiedensten Lebensbereichen lebenspraktische Fähigkeiten, soziale Fähigkeiten, Freizeit sowie Arbeit und Beschäftigung möglichst realistische Alltagsanforderungen gestellt werden. Hieraus ergibt sich eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten für eine therapeutische Bearbeitung der individuellen Beeinträchtigungen sowie der Förderung der Selbsthilfepotentiale.

    Jeder Bewohner hat einen Mitarbeiter des therapeutischen Teams als Bezugsperson. Im Rahmen dieser Bezugspersonen-Beziehung erfolgt die psychosoziale Betreuung mit ganzheitlichem Ansatz. In dieser Beziehung können alle Angelegenheiten des Bewohners zum Thema gemacht und bearbeitet werden. Unter Bezugnahme auf den Hilfeplanungs-, Entwicklungs- und Abschlussberichtsbogen (HEB-Bogen) wird mit dem Bewohner ein Therapieplan erstellt und regelmäßig fortgeschrieben.

    Persönliche Pflege, Reinigung und Gestaltung des eigenen Zimmers, Müllentsorgung, Umgang mit Geld und Einkäufe sind Themen der Bezugspersonenarbeit. Es gibt im Haus Strukturen für die Durchführung sowie Anleitungen, die bei Bedarf im Rahmen der Therapieplanung ergänzt werden.

    Das Training dieser Fähigkeiten des täglichen Lebens wird vervollständigt durch Kurse zur Hausreinigung, Wäschepflege sowie einem Kochkurs. Nach Beendigung dieser Kurse übernimmt jeder Bewohner die Versorgung der Wäsche sowie in einer Selbstversorgergruppe die Versorgung mit Essen selbst. In der Therapiegruppe „Lebenspraktisches Training“ werden weitere lebenspraktische Fähigkeiten vermittelt und eingeführt unter den Themen: Umgang mit Finanzen, ökologische Haushaltsführung, Umgang mit Behörden, Arbeit und Beschäftigung.

  • Arbeitstherapie

    Die Arbeitstherapie ist fester Bestandteil der Tagesstruktur von Montag bis Freitag 9.00 Uhr - 12.00 Uhr. In den Arbeitsbereichen Montage und Verpackung werden Arbeitsgrund-fähigkeiten wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Konzentrations- und Leistungsfähigkeit, Motivation und Kooperationsfähigkeit eingeübt. 

    In wöchentlichen Beurteilungsgesprächen zwischen dem Arbeitstherapeuten und dem einzelnen Heimbewohner wird dessen Entwicklung besprochen.

  • Stationäres Wohnen

    Die Übergangseinrichtung Elbersroth bietet Wohnraum für 20 Personen. Im Hauptgebäude stehen 8 Plätze in Doppelzimmern und 8 Plätze in Einzelzimmern zur Verfügung, jeweils mit Dusche und WC, dazu Speisesaal, Aufenthaltsraum, Tee- und Therapieküche. Zusätzlich sind im Haus die Räume für Arbeitstherapie, Gruppentherapie, Büros, Wirtschaftsräume, dazu Terrasse, Hof und ein großer Garten.

    Im ehemaligen Pfarrhaus, Pfarrer- Heumann Str. 1, ist eine Außenwohngruppe mit 4 Plätzen in Einzelzimmern untergebracht. 

  • Betreutes Wohnen / Persönliches Budget

    Die AWO Übergangseinrichtung Elbersroth, unterhält in Herrieden, Neunstetten, Feuchtwangen und Ansbach betreute Wohngruppen.  Die Betreuung erfolgt durch Sozialpädagogen. Der Umfang der Betreuung richtet sich nach den Betreuungsschlüsseln 1:12 bis 1:3 der Hilfeempfängergruppen.

    Persönliches Budget und Betreutes Einzelwohnen ist nach einem persönlichen Vorstellungsgespräch und der Zusage des Kostenträgers möglich.

Impressionen

Kontakt

AWO Übergangseinrichtung Elbersroth
Pfarrer-Heumann-Str. 1-2
91567 Herrieden / Elbersroth 

Telefon: 09804 322
Fax: 09804 92127
E-Mail: heim.elbersroth@awo-mfrs.de  

Einrichtungsleitung: Jürgen Hofmann

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