Das erste „ambulante“ Jahr

Das Team des Ambulanten Dienstes Altmühlfranken

Gut 12 Monate ist es her, dass der AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd seinen ambulanten Pflegedienst Altmühlfranken ins Leben gerufen hat. Jüngst stand mit der Qualitätsbewertung des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (kurz MDK) ein erster „Härtetest“ an. Passend zum ersten Geburtstag der neuen Einrichtung konnten sich die Mitarbeiterinnen dabei über die „Traumnote“ von 1,0 freuen. 

Mittlerweile versorgen die Pflegedienstleitung Camelia Burlacu und ihr 14-köpfiges Team knapp 70 auf Unterstützung angewiesene Menschen rund um Treuchtlingen. Während der vier täglichen Touren erbringen die zehn Pflegefachkräfte und eine Pflegehelferin Leistungen der Grund- und Behandlungspflege. Hilfe bei der Haushaltsführung und der Zubereitung der Mahlzeiten, bei der Wäsche und dem Einkauf sowie der Begleitung bei Behördengängen leisten dabei zusätzlich drei hauswirtschaftliche Helferinnen. Dabei ist die Nachfrage nach ambulanten Angeboten größer als die Kapazitäten des Pflegedienstes.

Denn Christa Rimpf, Referentin für ambulante Dienste im AWO Kreisverband Mittelfranken-Süd betont: „Qualität ist uns wichtiger als Wachstum“. Dass das nicht nur eine daher gesagte Floskel ist, beweist die Note, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen jüngst vergab. Im Rahmen der regelmäßigen Prüfung wird unter anderem auch untersucht, ob medizinische Anforderungen erfüllt und die Körperpflege bzw. Ernährung ausreichend umgesetzt werden. „Die 1,0-Bewertung belegt dabei das große Engagement der Mitarbeiterinnen“, so Rimpf.

Auch die Pflegedienstleitung Camelia Burlacu zeigt sich erfreut über das Ergebnis und gibt einen Ausblick in die Zukunft: „Wir wollen in den nächsten Monaten unsere Touren ausbauen, damit wir noch mehr Menschen in ihrer gewohnten Umgebung hier in Treuchtlingen, Weißenburg und Umgebung unterstützen können. Hierfür sind wir natürlich ständig auf der Suche nach neuen Kunden, aber auch Kollegen.“